Forschung

 

Die Erhebung der subjektiven Bedeutung verschiedener Formen von Arbeitstätigkeit für frei-gemeinnützig Tätige

Dauer:

November 2006 - Dezember 2010

Inhalte:

Im Zuge der Subjektivierung von Arbeit gewinnen deren Bedeutsamkeit, Wirksamkeit und Sinngehalt als Kriterien für das Erleben von Zufriedenheit und die Entfaltung von Produktivität an Gewicht. Viele Arbeitsbewertungsinstrumente spiegeln diese Tatsache nur unzureichend wieder. Die Arbeitspsychologie bezieht den Begriff „gute Arbeit“ lediglich auf die Qualität der Arbeit für die Arbeitenden, nicht jedoch auf deren Wirkung für die Gemeinschaft. Um den Kern guter Arbeit differenzierter zu verstehen, werden Menschen befragt (n= 44 narrative Gridinterviews), die freiwillig ohne Arbeitsentgelt tätig sind. Deren Motive sollten diesen Kern guter Arbeit unbeeinflusst von materiellen Interessen wiederspiegeln. Da alle Befragten gleichzeitig auch erwerbstätig sind oder waren, haben wir untersucht, (1) ob sich die Vorstellung guter Arbeit mit den Formen der Arbeit ausdifferenziert, es also Alleinstellungsmerkmale im Erleben von Erwerbsarbeit und von frei-gemeinnütziger Arbeit gibt; und (2) ob es einen gemeinsamen Kern guter Arbeit gibt.

Partner:

ETH Zürich, Zentrum für Organisations- und Arbeitspsychologie (ZOA, Prof. Theo Wehner)

Projektleiter:

Prof. Dr. Michael Dick

Mitarbeit:

Gina Mösken, M.A. und Olivia Rinz, M.A.

Finanzierung:

Hans Böckler-Stiftung; ETH Zürich
Zentrum für Organisations- und Arbeitspsychologie (ZOA)